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Ansichten eines Neugemeinderates

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Ich bin stolz auf die Biberister Stimmbürger, welche an der letzten Gemeindeversammlung richtig gerechnet und den Steuerfuss auf dem alten Niveau belassen haben. Wer seine Steuern beim heutigen Steuerfuss nicht bezahlen kann, dem helfen auch 2 -4 Steuerfusspunkte nicht. Der Gemeinderat hat an der Klausurtagung beschlossen, jährlich 2 Millionen in Schulbauten zu investieren. Wir schreiben im laufenden Jahr Schulden in Millionenhöhe, über 3,5 Mio. allein für die Ausfinanzierung der Pensionskasse, das heisst Investitionen ohne materiellen Gegenwert. Mir ist bewusst, dass das Geld noch nie so billig wie heute war. Aber das heisst noch nicht, dass in 10 Jahren die nächste Generation das Dilemma ausbaden kann wenn es um die Rückzahlung oder eben um die Neufinanzierung geht. Es ist uns nicht mit gutem Gewissen möglich, weniger Steuern zu zahlen, um noch mehr Schulden zu machen.

Die Schulbauten sind noch nicht alle renoviert, so dass man sagen könnte, wir haben die nächsten 10 Jahre Ruhe. Im Dorf entsteht neuer Wohnraum, was zeitverzögert grössere Schülerzahlen bringt. Uns fehlt Raum für Tagesstrukturen und die Trennung von Primar- und Sekundarstufe ist noch nicht voll umgesetzt. Darum heisst der nächste Schritt ein neuer Pavillon an der Bernstrasse. Er überschreitet die Kostengrenze von 2 Millionen knapp und muss deswegen an der Urne genehmigt werden. Auch im Hinblick auf eine Fusion oder Nichtfusion: Es sind unsere Schulbauten für unsere Kinder. Damit sie so nah wie möglich zur Schule gehen können, braucht es funktionierende Schulen am Wohnort. Ich bin überzeugt vom vorliegenden Projekt und hoffe, dass Sie auch zustimmen werden.

Albert Wittwer
CVP Gemeinderat seit November 2014

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